Effiziente Wärme- und Kälteversorgung für die TH Aschaffenburg

Drei neue Gebäude, ein kluges Versorgungskonzept: Für den Freistaat Bayern haben wir die Technische Hochschule Aschaffenburg mit zentraler Heiz- und Kältetechnik ausgestattet – effizient, sicher und perfekt auf die unterschiedlichen Nutzungsbereiche abgestimmt.

Eine Reihe von Rückkühlern mit Ventilatoren auf einem Hausdach.
Dach-Rückkühler ergänzen die zwei Kältemaschinen mit insgesamt 400 kW Leistung.
Ein Mitarbeiter arbeitet auf einer Leiter stehen ein an einer Raumdecke befestigte Klimaanlage während ein weiterer Mitarbeiter ihm einen Schraubenschlüssel reicht.
Jeder Raum bekam eine zentrale Verteilerstation mit gedämpfter Kunstoffanbindung.

Zentrale Versorgung für unterschiedlichste Nutzungszonen

Herausforderung

Drei Neubauten der Technischen Hochschule Aschaffenburg statteten wir mit einer gemeinsamen, effizienten Heizungs- und Kältetechnik aus: das Rechenzentrum, die Abteilung Technische Dienste sowie das Institut für Wirtschaftsingenieurwesen und Materialtechnologie (WIMAT). Die unterschiedlichen Nutzungsprofile, hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Betriebssicherheit sowie die Integration in die bestehende Campus-Infrastruktur stellten dabei eine komplexe Aufgabe dar. Hinzu kamen begrenzte Platzverhältnisse in den Technikzentralen und die Abstimmung mit anderen Gewerken im Hochschulbetrieb.

Lösung

Wir stellten die Wärmeversorgung durch Anbindung an das Nahwärmenetz durch zwei Übergabestationen her. Durch drei separat regelbare Heizkreise ermöglichten wir eine bedarfsgerechte Versorgung von Büroräumen, Laboren, Foyers und Lüftungsanlagen. Für die Kälteversorgung installierten wir zwei Kältemaschinen mit insgesamt 400 kW Leistung, ergänzt durch Dach-Rückkühler und eine notstromversorgte Kompaktkältemaschine für das Rechenzentrum. Ein integrierter Pufferspeicher sorgt für einen effizienten und taktsicheren Betrieb. Alle Anlagen wurden in das bestehende Gebäudeleitsystem eingebunden.

Kundennutzen

Die zentrale Heiz- und Kältetechnik versorgt alle drei Neubauten zuverlässig, energieeffizient und zukunftsfähig – bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit für sensible Bereiche wie das Rechenzentrum. Die Anlage erfüllt die angestrebten Effizienzstandards (EnEV -30%) und ermöglicht einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Campusbetrieb. Das Projekt zeigt unsere Kompetenz bei der Umsetzung komplexer Gebäude- und Versorgungstechnik im öffentlichen Hochschulbau – von der Vorbereitung über die Installation bis zur optimalen Integration in bestehende Systeme.

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